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Dysphagien: Schluckstörungen bei Erwachsenen

Neurologische Erkrankungen oder operative Eingriffe können fatale Folgen für die Nahrungsaufnahme haben. Eine Dysphagie bedeutet, dass die orale Nahrungsaufnahme nicht ungehindert vonstatten geht.
Üblicher weise ist Nahrungsaufnahme für uns ein lustbetonter Vorgang, auf den wir uns geniesserisch freuen. Die Nahrung wird über den Mund aufgenommen und für den Transport in den Rachen vorbereitet. Im Rachen werden die Atemwege reflektorisch vor eindringender Nahrung geschützt und über die Speiseröhre wird das Essen in den Magen befördert.
Ist nun nach z. B. einem Schlaganfall oder als Folge einer Operation die Sensibilität im Mundraum beeinträchtigt, oder die Muskelaktivität gestört, so kommt es zum Eintritt von Nahrung oder Flüssigkeit in die Luftröhre (Aspiration). Wird dieser Vorgang bemerkt, so reagieren wir mit dem Hustenreflex und reinigen so unsere Luftröhre. Häufig jedoch ist die Sensibilität in einem Ausmaß gestört, dass diese Schutzreaktion nicht mehr erfolgt. Nahrung dringt unbemerkt in die Luftröhre ein und gelangt von dort aus in die Lunge. (Stille Aspiration). Die Folge sind Erstickungsanfälle und Lungenentzündungen.
Weder Patient noch Angehörige können auf Anhieb erkennen, weshalb das Essen plötzlich Angst bereitet und häufig sogar vermieden wird. Nur ein Facharzt kann aufklären, welcher Art die Störung ist und wird dann eine spezifische Schlucktherapie verordnen.
Letztere führen wir bei Bedarf auch im Hausbesuch durch. Der Patient findet durch sensorische Stimulation und muskuläre Funktionsübungen allmählich wieder Zugang zur Nahrungsaufnahme und gewinnt zunehmend an Lebensqualität.



Redaktionell verantwortlich:
Sprachtherapeutische Gemeinschaftspraxis
Morfis & Sauer