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Mund-,Ess- und Schluckstörungen bei Kindern

Der Mund als Zugang zur Welt  ist das erste Organ, mit dem wir – vertrauensvoll saugend -  Kontakt zu unserer Umwelt herstellen.

Immer wieder wird uns die Frage gestellt, weshalb manche Kinder eine unauffällige Mundmotorik entwickeln und wieder andere eine Ess-  oder Schluckstörung.
Grundsätzlich ist eine anregende Entdeckungstour des Säuglings durch seine nächste Umgebung das lustvolle Saugen an allem, was sich ihm bietet. Hierin liegt auch bereits eine ideale Stimulation der Mundmotorik, denn das Kind stellt sich auf immer neue Konsistenzen ein und schult seine Wahrnehmung.

Mit Durchbruch der Zähne verändern sich die Anforderungen an den Kleinkindmund: die Zungenruhelage verändert sich, die physiologische Nasenatmung etabliert sich.
Hat Ihr Kind in diesem Entwicklungsstadium häufig mit Hals-Nasen-Ohren Erkrankungen zu tun, so kann der Entwicklungsschritt von der Säuglings-Mundhaltung zur Kleinkind-Mundhaltung mit Nasenatmung nicht ungehindert passieren. Ist die Nase häufig verstopft, entwickelt das Kind sich zum so genannten Mundatmer.  Aus dieser zunächst überlebens-notwendigen Verhaltensweise wird ein etabliertes Verhaltensmuster. Häufig lässt sich letzteres nur verhaltenstherapeutisch beeinflussen.

Ein persistierendes frühkindliches Schluckmuster ist der veränderten Ernährungsweise des Vorschul- und Schulkindes nicht mehr angemessen und kann zu Ernährungsproblemen führen, wie z.B. dem Ablehnen  festerer Konsistenzen.
Eine unphysiologische Zungenlage mit seitlichem oder nach vorne gerichtetem Zungenstoß kann die Gebissentwicklung und damit den Zahnstand ungünstig beeinflussen. Die Folge sind häufig langwierige, kieferorthopädische Behandlungen.

Fragen zur Myofunktionellen Therapie, sowie zur Mund- Ess- und Schlucktherapiebeantwortet Ihnen gerne Ihr fachkompetentes Therapeutenteam

 

Redaktionell verantwortlich:
Sprachtherapeutische Gemeinschaftspraxis
Morfis & Sauer