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Rückengerechter Alltag

Rückengerechter Alltag

Die Wirbelsäule ist kein starres Modul in unserem Körper - sie muss beweglich sein. Ursprünglich war der Mensch ein Jäger und Sammler, der den ganzen Tag in Bewegung war.

,,Das Probfit again - Katrin Frankelem heute ist, dass wir stattdessen eher inaktiv sind. Also müssen wir das ausgleichen. Die Arme und Beine sollten immer gut beweglich sein, ansonsten wird das Defizit über die Wirbelsäule kompensiert", erklärt Physiotherapeutin Katrin Franke aus Pulheim. Grundsätzlich muss der Mensch ein Gefühl für seinen Körper entwickeln.

,,Nehmen wir ein Haus: Wenn das Fundament nicht stimmt, gibt es Risse. Genauso ist es mit unserem Körper", beschreibt Franke bildhaft. Die Physiotherapeutin macht es vor, reckt sich und steht kerzengerade. ,,Das ist ein aufrechter Gang. Die Schultern liegen in der Waagerechten, die Brust ist leicht nach vorn gestreckt und der Bauch bildet die feste Körpermitte", sagt sie und geht gleich zum nächsten Beispiel über - das korrekte Sitzen. Dabei sollte sich der Rücken an die Stuhllehne anschmiegen und das Gesäß vollständig auf der Sitzfläche aufliegen. Die Position öfter wechseln, sich immer wieder recken und strecken, den Kopf nach oben ziehen, zum Drucker laufen oder einfach zum Arbeiten ein Stehpult benutzen. Dass auch das Hinsetzen gelernt sein will, zeigt Franke in einem nächsten Schritt.fit again - Katrin Franke
,,Das Hinsetzen muss von den Beinen her kommen - also langsam herunter", sagt sie und geht dabei leicht in die Hocke, um sich dann auf den Stuhl gleiten zu lassen. Nicht plumpsen", erklärt sie. Für die Physiotherapeutin ist es wichtig, Beispiele aus dem Alltag zu finden. Ihrer Meinung nach bringt es nicht viel, den Teilnehmern ein Übungsprogramm an die Hand zu geben, das sie mehr oder weniger freudig zu Hause durchführen. ,,Entscheidend ist es, unsere Haltung im Alltag zu verbessern." Natürlich rät sie jedem, sich täglich zu bewegen. Für einen kleinen Spaziergang sollte immer Zeit sein, zudem sollte man lieber Fahrrad fahren statt Auto, auch Schwimmen sei gut für den Rücken. Für ihre eigene Arbeit hat sie sich folgendes Ziel gesteckt: jeden dort abzuholen, wo er steht. Und wenn jemand keinen Sport mag, dann geht sie mit ihm die Alltagsbewegungen durch, die seinen Rücken belasten, und zeigt, wie es besser gemacht werden kann.

Katrin Franke

 

Weitere Informationen zu fit again - Katrin Franke, erhalten Sie auf der Internetseite: www.fit-again.de

 

 



Textnachweis:
mit freundlicher Unterstützung durch:
AOK Rheinland
aus dem Magazin:
Gesundheit für den Rhein-Erft Kreis
Ausgabe 1 | Januar / Februar 2011