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Trauma - Bindung - Lösung

Trauma - Bindung - Lösung

Von der Familienaufstellung zur Trauma-Aufstellung

Jede Seele macht im Körper jeweils besondere, einzigartige Erfahrungen, so dass am Ende keine Seele der anderen mehr gleicht. (Quelle unbekannt)

 

 

Eine traumatische Erfahrung kann grundsätzlich jeder Mensch machen. Ein seelisches Trauma kann durch persönliches Erleben von Unfällen, kriminellen Gewalttaten, körperlichem Missbrauch, emotionaler Vernachlässigung oder durch den Verlust eines nahe stehenden Menschen ausgelöst werden.

Ebenso können seelische Traumata innerhalb einer Familie von einer Generation zur nächsten übertragen werden. Haben z.B. die Eltern schlimme Erfahrungen gemacht, können Sie ihre Gefühle nicht so an ihre Kinder weitergeben, wie ein Kind das natürlicherweise erwarten darf. Angst, übertriebene Fürsorge oder Vernachlässigung stehen an der Stelle von liebenden, beschützenden Gefühlen für das Kind. Die natürliche Erwartung des Kindes von Geborgenheit, Schutz und Liebe kann dann nicht erfüllt werden.

Diese anfängliche Bindungsstörung an die Eltern entwickelt sich in dem Kind zu einem Bindungstrauma. Das Kind übernimmt dann unbewusst die Traumaerfahrungen der Eltern oder des Elternteils mit allen daraus entstehenden Folgen für sein eigenes Leben. Ohne zu wissen, was da gerade in seinem Leben passiert.
Dem später Erwachsenen geht es dann oft auch nicht anders.

So unterschiedlich, wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch unsere Bewältigungsmöglichkeiten seelischer Traumata, gleichgültig welchen Ursprungs sie sind. Eine Situation wird erst dann zu einer traumatischen Erfahrung, wenn sie die persönlichen Handlungsmöglichkeiten eines Menschen in einer bestimmten Situation übersteigt. Was für den einen eine belastende Stress-Situation bedeutet, kann für den anderen eine traumatisierende Wirkung haben.

Um den tiefen Schmerz und die damit verbundenen Gefühle wie Angst, Scham, Wut, Ohnmacht oder Trauer nach einer solchen Traumaerfahrung nicht dauernd spüren zu müssen, werden diese mit einem Teil der Seele abgespalten und vom bewussten Wahrnehmen getrennt. Diese Aufspaltung der Seele beinhaltet, dass uns ein Teil unseres bewussten Selbst nicht mehr zur Verfügung steht und unser Denken, Fühlen und Handeln dadurch eingeschränkt ist.

Die Weiterentwicklung der Aufstellungsarbeit durch Prof. Dr. Franz Ruppert rückt diese seelischen Spaltungen  in den Vordergrund. Das Ziel bei dieser Vorgehensweise ist es die wirkliche Ursache des Traumas zu erkennen, die abgespaltenen Anteile in uns zu spüren, zu akzeptieren und achtsam zu einem gesunden Ganzen zurückzuführen.

Aus dem Überleben zurück ins Leben, zurück zu mir.

 

Verantwortlich für Text und BildnachweiseUtsch-Image
AuszeitRaum | Hr. D. Utsch
(Psychologische Beratung, Trauma-Aufstellung)

 


 

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