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Was Heuschnupfenpatienten in ihrer Ernährung beachten können


 Verwandte Allergien: Pollen und Nahrungsmittel


Mit dem Beginn der Pollenzeit beginnen für Heuschnupfenpatienten auch wieder die typischen allergischen Beschwerden: da trieft und juckt die Nase oder die Nasenschleimhaut schwillt so an, dass das Gefühl totaler Verstopfung entsteht; die Augen jucken, brennen, tränen oder sind stark gerötet; im Gaumen und Rachenbereich tritt ein Kitzeln oder Jucken auf, das sich auch bis in die Gehörgänge ausweiten kann. Das Immunsystem ist in einem ähnlichen Abwehrzustand wie bei einem grippalen Infekt und so gehen häufig Schlappheit und Abgeschlagenheit und gelegentlich sogar eine leicht bis mäßig erhöhte Körpertemperatur mit dem „Heuschnupfen“ einher – mit dem englischen Namen „hay fever“ wird dem Krankheitsgefühl, unter dem viele Pollenallergiker leiden, da viel deutlicher Rechnung getragen als im Deutschen.
Bei manchen Patienten hat sich die Pollenallergie auch schon auf das Bronchialsystem ausgeweitet, es kommt zu asthmatischen Beschwerden wie Kurzatmigkeit, Husten und rasselnden oder pfeifenden Geräuschen beim Ausatmen, Neurodermitispatienten erleben häufig ein plötzliches „Aufblühen“ des Ekzems, ohne dass die Schleimhäute zuvor reagieren.
Vielen dieser Symptome kann man nur mit geeigneten Medikamenten zur lokalen Anwendung (Nasenspray, Augentropfen oder Dosieraerosol/ Inhalationsmitteln) oder systemischen Mitteln (Saft, Tropfen, Tabletten) wirksam begegnen. Um das geeignete Medikament zu finden ist eine gute Beratung durch Arzt, Apotheke oder in einer Allergieberatung hilfreich und wegen der Vielzahl der auf dem Markt befindlich Präparate auch notwendig.
Aber auch in der richtigen Auswahl der Nahrungsmittel liegt eine Möglichkeit, die durch Pollen verursachten Symptome zu lindern:
Kreuzallergien oder sogenannte pollenassoziierte Nahrungsmittelunverträglichkeiten spielen dabei eine wichtige Rolle.

Manche Lebensmittel sind in ihrer „Bauart“ bestimmten Pollen so ähnlich, dass sie vom sowieso schon alarmierten Immunsystem des Pollenallergikers ebenfalls als “Feind“ eingestuft werden. Die Abwehrreaktion wird erhöht und dadurch verstärken sich die Symptome noch. In einigen Fällen spüren die Patienten sogar ganzjährig, also unabhängig von der Saison „ihrer“ Pollen, dass sie kreuzverwandte Lebensmittel nicht vertragen (z.B. Kribbeln im Mund, Anschwellen der Zunge beim Verzehr von rohem Apfel, Nüssen o.ä.). Dies ist aber gut durch Selbstbeobachtung überprüfbar, zunächst einmal bringt das Meiden kreuzverwandter Lebensmittel in der unmittelbaren Zeit des entsprechenden Pollenflugs schon eine spürbare Entlastung. Außerhalb der Pollensaison sind die jeweiligen Nahrungsmittel dann meist wieder verträglich und können natürlich auch wieder verzehrt werden.
Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über die häufigsten kreuzallergenen Lebensmittel, ihre „Verwandten“ im Bereich der Pollen und die jeweils „kritische“ Jahreszeit:

  

Jahreszeit

Pollen

verwandte Lebensmittel

ca. Ende Januar bis Mitte April

Frühblühende Bäume
(besonders Hasel, Erle)

Nüsse, Mandel, Apfel (bes. roh), Karotte, rohe Tomate(ggf. Kern- u. Steinobst)

ca. Mitte April bis Ende Mais

Spätblühende Bäume
(besonders Birke)

ca. Anfang Juni bis Ende August

Früh- u. spätblühende Gräser
(besonders Lieschgras, Roggen)

Soja, Roggen(-mehl), Reis, Buchweizen(-mehl)(ggf. Weizen, Dinkel)

ca. Mitte August
bis Anf. Oktober

Kräuter
(bes. Spitzwegerich, Beifuß)

alle Gewürze, Küchenkräuter, Sellerie, Karotte

 

Redaktioneller Beitrag von:
TSM - Therapie Schwelmer Modell